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Die Schüler hatten bei ihrem Besuch großes Glück: Die pelzigen Bewohner der Schutzstation schliefen an diesem Vormittag nicht, und so konnten zehn Eichhörnchen in ihrem großen und liebevoll eingerichteten Käfig bestaunt werden. Allen diesen Tieren ist gemein, dass sie nicht in der freien Natur überleben könnten, doch die Gründe dafür sind so individuell wie die Fellzeichnungen der Tiere. Während das eine Eichhörnchen einen Zahnfehlstand hat, plagt das andere ein Wirbelsäulenproblem und ein drittes wurde nach einem Unfall abgegeben. Auch die Namen der Tiere spiegeln diese Einzigartigkeit wider: Miss Marple, die mit einem Hund aufgewachsen ist, begeisterte die kleinen Tier-Fans ebenso wie Holly, die die ganze Zeit auf dem Mitarbeiter herumturnte, der geduldig alle Fragen der Schüler beantwortete.

Neben dem 500 m³ großen Käfig, der den gehandicapten, nicht auswilderungsfähigen Eichhörnchen die Chance auf ein artgerechtes Leben bietet, gibt es in der Schutzstation auch Eichhörnchen, die fit genug sind, um auf ein Leben außerhalb der Schutzstation und abseits des menschlichen Kontakts vorbereitet zu werden. Deren Bereich ist daher für Besucher nicht zugänglich ist. Stattdessen bietet das Schutzzentrum aber eine große Spiellandschaft, in der es die Schüler den flinken Eichhörnchen nachmachen und nach Herzenslust spielen und turnen konnten – natürlich nicht ohne ein ausgiebiges Picknick zwischendurch.

Die Führung war übrigens kostenlos. Allerdings brachte jedes Kind der Schutzstation einen Euro mit und die Klasse hatte einen großen Sack Walnüsse als Mitbringsel im Gepäck. Da dürften sich auch die Eichhörnchen über den Besuch aus Brarup gefreut haben.


     


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