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Nach einer solchen Zuckerschlacht kann es nur eine Losung geben: Zähne putzen, waschen und Schlafsachen anziehen. Und dann raus mit den Taschenlampen, ab in die spannenden, dunklen Räume und Gänge im 2. Stock. Wer wohl das Schulgespenst findet? Dieses weibliche Exemplar der weit verbreiteten Gattung gespenstus hui schulus ist ein besonders liebes Schulgespenst, das sehr schüchtern ist und manchmal sogar etwas Angst vor den Menschen hat. Deshalb waren die nächtlichen Wanderer auch besonders leise. Doch leider war es verreist – zu einem Freund, der zufällig gerade 100 Jahre geworden war. Doch ein ordentliches Gespenst hinterlässt natürlich wohlweislich Spuren, so dass jedes Kind mit einem Briefchen bedacht wurde.

Doch das war nicht die einzige Gute-Nacht-Lektüre. Als endlich alle in ihren Schlafsäcken steckten, wurde noch das gesamte Petterson-Buch mit der Geburtstagspfannkuchentorte vorgelesen. Wer möchte nicht mit dem Gedanken an dieses leckere Kuchen-Kunstwerk einschlafen? Und so wurden anschließend die Taschenlampen endgültig ausgemacht und – für solche Übernachtungsveranstal-tungen ziemlich ungewöhnlich – von halb zwölf bis Punkt sechs geschlafen. Morgens erwartete alle dann ein wunderbares Frühstück, das von den Müttern liebevoll zubereitet worden war. Schlafen in der Schule – in dieser Form immer wieder gerne.
Text: Christine Eisner



     


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