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grünlicher Glasur. Die Kinder, die mit Christel Gerlich in den Frühstückspausen regelmäßig in die Bücher-Welt der Olchis eintauchten, hatten sich zum Abschied ihrer Lehrerin extra herausgeputzt und sich standesgemäß kostü-miert. In grünen oder bräunlichen Kleidern – ausnahmsweise war sogar zerfetzt erwünscht . Zudem wurden viele Kinder mit Olchi-Requisiten versehen, denn ohne Olchi-Hörner sowie die obligatorische grüne Hautfarbe wollte sich nie-mand in die gruselig-saubere Höhle begeben, die sich Lehrerzimmer nennt.
Dort wurde Christel Gerlich von einer freu-digen Delegation höchstpersönlich abgeholt und ins von Olchis übernommene Klassen-zimmer gebracht. Hier wurde gemeinsam mit den anwesenden Eltern gefrühstückt. Und der Zeugnisvergabe-Tag ging für die Mini-Olchis mit Spielen ungewöhnlich weiter. Zwar waren weder Drache noch Fledermaus dabei, doch auch mit Zuzwinkern, „Mein rechter, rechter Platz ist frei“ und anderen Spielklassikern kann man sich die Zeit gut vertreiben. Nach der Zeugnisvergabe folgte dann der Höhepunkt der Olchi-Sause.
Denn sowohl Eltern als auch Schülerinnen und Schüler wollten ihrer Lehrerin zeigen, wie olchi-gern sie sie haben. Also gab es für die Neu-Ruheständlerin unter anderem einen gro-ßen, liebevoll gepackten Picknickkorb für zwei Personen – zusammen mit einem Olchi-Poesiealbum, in dem sich alle Kinder der 1b und das Kollegium eingetragen hatten.
Insgesamt war dieser 22. Juni eine fröhliche Abschiedsfeier für Christel Gerlich, ganz nach ihrem Wunsch. Ihre Schüler, Schülerinneninnen und die Eltern konnten Danke sagen – und zwar olchi-style. Und die Wünsche für ihre Zukunft? Wer könnte es besser sagen als die Olchis selbst, mit ihrem Lied (am besten gegrölt):
Fliegenschiss und Olchi-Furz,
das Leben ist doch viel zu kurz!
Wir lieben Schlick und Schlamm und Schleim,
das Leben kann nicht schöner sein!
Text: Christine Eisner



     


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